Restaurierung 2016

Unteröwisheim

Overmann 1828
                     unteroewisheim



Windlade

Bei der Windladen-Restaurierung entdeckte historische Inschrift


Ventile
                  Neu belederte Tonventile




Wiedereinweihung Siegelsbach

6.Juli 2014

siegelsbach

Disposition    
     
Manual    
01 Prinzipal 8'
02 Octav 4'
03 Bourdon 8'
04 Salicional 8'
05 Cornet 5f.  
06 Flöte 4'
07 Octav 2'
08 Terz 1 3/5'
09 Mixtur 4f. 2'
     
Pedal    
10 Posaune 8'
11 Octavbass 8'
12 Subbass 16'
     

 

 

Restaurierung 2014

Siegelsbach ev. Kirche

Anton I Overmann 1819


Die Orgel in Siegelsbach ist das letzte noch von Anton I Overmann erbauten Instrumente. Sie ist weitestgehend noch im Originalzustand. 2014 wird sie in unserer Werkstatt restauriert und kommt anschließend wieder an ihren ursprünglichen Platz, d.h. sie wird um ca 23 cm tiefergesetzt und ca. 20 cm zur Brüstung hin verschoben.

 

 


 

Ausblick 2014

Mijas Costa Iglesia Noruega

 

   

Fotomontage            

 

Dieses Instrument wird eine Erweiterung unseres Barock-Plus-Romantik Konzeptes

Das heißt, es wird durch ein zweites Manual ergänzt.

Dies hat die Disposition:

Manual I, C-f³

Gedackt  8' C-H Holz , c-f³ Metall
Cornet 4f. a-f³
Cromorne  8'
Tremulant

Schiebekoppel I/II         Pedalkoppel I/P

Die Disposition des zweiten Manuales entspricht der, der Barock-Plus-Romantik Orgel

 

Die Einweihung der Orgel findet am 26. März 2014 mit Prof. Jon Laukvik statt

Näheres dazu auf der Seite der Gemeinde in Mijas Costa

 


 



Neubau 2012

  Worms St. Martin


 


                 Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Norbert Bach
 

Um die Rosette frei zu lassen, wird das Orgelwerk in zwei Gehäusekörper getrennt, und rechts und links in die seitlichen Nischen der Empore gestellt.

Hauptwerk und Pedal mitsamt Spieltisch sind auf der Treppenhausseite (linke Seite aus dem Kirchenraum gesehen), das Schwellwerk auf der gegenüberliegenden Seite untergebracht. 



Bilder von der Fertigung gibt es hier

Weitere Datails auf unserer Seite Neubau Worms

 





Neubau Sommer 2011


Die neue Orgel für die Pfarrkirche in Hinterkirch / Südtirol

Die Pfarrkirche in Hinterkirch hat mit rund 70-80 Sitzplätzen eher die Größe einer Kapelle. Im Sommer 2011 wird eine neue Orgel auf die Orgelempore geliefert. Um auf der engen Empore mit der geringst möglichen Grundrissfläche auszukommen, kommt hier wieder einmal unser Doppelton-Subbass zum Einsatz.

Zum Thema polyphone Pfeifen hier ein link zu einem sehr interessanten Artikel:

http://www.rkv.ch/archiv/mgd-pdf/07_mgd/072_richli.pdf



Die Disposition lautet:

Manual C-f'''

1.  Prinzipal 4'                       C-f''' 75 % Prospekt + Innenpfeifen

2.  Gedackt 8'                       C-d Holz gedeckt, ds-f''' 25 % Zinn

3.  Rohrflöte 4'                      C-f'' 25 % Zinn, gedeckt mit Rohren, fs''-f''' offen konisch

4a. Sesquialter 2fach             ab b 25 % Zinn, 2 2/3' + 1 3/5', Weitchor

4b. Nazard 2 2/3'                  ab b, Vorabzug aus Sesquialter

5a. Mixtur 2' 3fach                C-f''' 75 % Zinn

5a. Oktave 2'                        C-f''' Vorabzug aus Mixtur

 

Pedal C-d'

6. Subbass 16'                       C-H Doppeltonpfeifen, c-d' Transmission mit Nr. 2

 

Pedalkoppel einschaltbar

 




Hier noch ein paar Bilder von der Entstehung der Orgel


      
Blick  ins Innere des Windkastens             

              


Herstellung des
Doppelton-Subbass




           
Konstruktionszeichnungen Hinterkirch






Neubau 2010

Eutingen St. Josef





Details zum Projekt: Eutingen





Neubau 2009


Durlach
Ev. Luther-Melanchthon-Gemeinde

                      


an der Orgel: Gerd Reinhardt während der Intonation


Details zur Orgel: Durlach




Restaurierung 2008/2009



Die historische Stieffell-Orgel aus der
ehemaligen Schlosskapelle Karlsruhe hat ihren Platz in Langensteinbach.

Durch die fruchtbare Zusammenarbeit zweier Orgelbauwerkstätten wurde sie nun mit "frischem Wind" versehen und dem Klangbild Stieffells angenähert.


Weitere Informationen:
Langensteinbach

       




2008

 Geinsheim Sankt Peter und Paul  


Die Orgel in St. Peter und Paul in Geinsheim

Die ursprüngliche Orgel wurde 1903 von den Gebrüdern Link aus Giengen/Brenz als Opus 386 gebaut. Es war ein solide gebautes pneumatisches Werk mit zwei Manualen und 26 klingenden Registern.

Von 1959-1963 wurde die Nordfassade der Kirche saniert, die Orgel dabei ausgebaut. Anschließend erfolgte der erste größere Umbau der Link-Orgel. Das Gehäuse wurde beseitigt, neuer freistehender elektrischer Spieltisch, die Windladen wurden mit elektrischen Magneten angesteuert, neue Prospektpfeifen in der heute noch bestehenden Anordnung eingebaut, ein drittes Manual als Rückpositiv in die Brüstung gestellt. Beim nächsten Umbau 1988/89 wurden die alten Windladen von Link durch Schleifladen ersetzt. Doch schon 10 Jahre später hören wir von ersten Überlegungen zur Instandsetzung. Die Vorschläge reichten von einer einfachen Instandsetzung bis zum vollständigen Neubau der Orgel. Das war die Ausgangslage 2007.

Da ein Neubau aus finanziellen Gründen nicht in Frage kam, galt es ein schlüssiges Gesamtkonzept zu erarbeiten, das sowohl in technischer, wie auch in klanglicher Hinsicht Bestand für die nächsten Jahrzehnte haben sollte.
Wichtiger Bestandteil der Umbauarbeiten war eine komplette Neuordnung der technischen Anlage. So wurden neue Windladen für Haupt- und Schwellwerk geliefert. Der neue nun links angeordnete Schwellkasten bekam ausreichend Höhe und Breite um die großen 8-Register ungekröpft unterzubringen. Die unzuverlässige pneumatische Registersteuerung der Windladen im Hauptgehäuse wurde auf elektrische Funktion mit Registerzugmagneten umgestellt. Die komplette elektrische Verkabelung zwischen Spieltisch und Hauptgehäuse wurde erneuert.
Die Klanggestaltung lehnt sich an der Linkorgel von 1903 an. So wurden sämtliche erhaltene Linkregister in das neue Konzept integriert und um Gebrauchtregister der gleichen Epoche ergänzt. Die Register Krummhorn 8, Trompete 8 und Gamba 8 wurden neu geliefert.
So wurde mit flexiblen Überlegungen aller Beteiligten und tatkräftigem Einsatz der Orgelbauer, örtlichen Handwerkern und Helfern ein überzeugendes Konzept umgesetzt, das über viele Jahre zum Lob und Ehre Gottes beitragen wird.
Disposition

I. Manual, Hauptwerk
01. Prinzipal 16'
02. Bourdon 16'
03. Prinzipal 8'
04. Gemshorn 8'
05. Gamba 8'
06. Oktave 4'
07. Pommer 4'
08. Quinte 2 2/3'
09. Superoktave 2'
10. Mixtur 4f. 2'
11. Trompete 8'
 
II. Manual, Schwellwerk
12. Bourdon 16'
13. Geigenprinzipal 8'
14. Holzflöte 8'
15. Salicional 8'
16. Vox coelestis 8'
17. Prinzipal 4'
18. Traversflöte 4'
19. Nasard 2 2/3'
20. Feldflöte 2'
21. Terz 1 3/5'
22. Mixtur 4f. 2 2/3'
23. Oboe 8'
Tremulant
 
III. Manual, Rückpositiv
24. Lieblich Gedackt 8'
25. Praestant 4'
26. Oktave 2'
27. Quinte 1 1/3'
28. Zimbel 3f. 1'
29. Krummhorn 8'
Tremulant
 
Pedalwerk
30. Prinzipalbass 16'
31. Subbass 16'
32. Bourdon 16'
33. Quintbass 10 2/3'
34. Oktavbass 8'
35. Gedacktbass 8'
36. Cellobass 8'
37. Choralbass 4'
38. Posaune 16'
39. Trompetbass 8'
40. Klarine 4'
 
Koppeln:
II/I, III/I, I/P, II/P, III/P
Crescendowalze
2 Freie Kombinationen


 

Neubau 2006

Alzey St. Joseph

 

 

Disposition

I. Manual, Hauptwerk   C-g3  
01. Bourdon 16'  
02. Prinzipal 8'  
03. Holzflöte 8'  
04. Viola di Gamba 8'  
05. Oktave 4'  
06. Flöte 4'  
07. Quinte 2 2/3'  
08. Mixtur 3-4f. 2'      Vorabzug Oktave 2'
09. Cornett 5f. 8'  
10. Fagott 16'  
11. Trompete 8'  
     
II. Manual, Schwellwerk    C-g3  
12. Holzgedackt 8'  
13. Salicional 8'  
14. Voix celeste 8'  
15. Gemshorn 4'  
16. Waldflöte 2'  
17. Sesquialter 2f. 2 2/3'     Vorabzug Nazard 2 2/3'
18. Larigot 2-3f. 1 1/3'     Vorabzug Larigot 1 1/3'
19. Hautbois 8'  
Tremulant    
     
Pedalwerk  C-f1    
20. Offenbass 16'  
21. Fagottbass 16'     WS zu Nr. 10
22. Subbass 16'     WS zu Nr. 01
23. Prinzipal 8'     WS zu Nr. 02
24. Holzflöte 8'     WS zu Nr. 03
25. Viola di Gamba 8'     WS zu Nr. 04
26. Oktave 4'     WS zu Nr. 05
27. Flötbass 4'     WS zu Nr. 06
28. Trompetbass 8'     WS zu Nr. 11
     
Koppeln    
II/I, I/P, II/P    
     
     
     
     
     



 



 

      

Innovation 2006

Gestaltung dies'mal nicht aus einer Hand
und trotzdem aus einem Guss

                 Durch Erfahrungsaustausch
                 
und sehr gute Zusammenarbeit mit einem Schweizer Architekturbüro,
                 einer Schreinerei und einer Schlosserei entsteht unser

Gemeinschaftsprojekt
Müstair
Schweiz
das wir Ihnen hier präsentieren dürfen

Es werden auf dieser Seite ständig Neuigkeiten und Besonderheiten dieses spannenden
Projekts aufgenommen.
Wir freuen uns jetzt schon auf das Ergebnis und hoffen, Sie haben Gefallen am "Dabeisein"

     

       

 

 

Das Projekt Hospizkirche in Müstair

 

beschäftigte alle Beteiligten in besonderer Weise:

Mario Pinggera, Theologe, Kirchenmusiker und Orgelsachverständiger ist es gelungen, ein Orgelbauprojekt zu initiieren, das noch in diesem Jahr 2006 vor seiner Vollendung stehen wird. Angefangen von den ersten Überlegungen zur Disposition bis hin zur endgültigen klanglichen Fassung konnte über eine lange Planungsphase ein Konzept in Ruhe reifen.

Der Architekt Theodor Biert, verantwortlich für die Gestaltung des gesamten Raumes, brachte sich mit einem Vorschlag ein, der den Kirchenraum in Harmonie komplettiert. Das entworfene Orgelgehäuse mit seinen sich öffnenden Segmenten birgt in sich ( ursprünglich unbeabsichtigt ) eine Schwellwerksfunktion, die vom Orgelbauer wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde. Bei einer guten Zusammenarbeit erwuchs unter glücklichen Umständen ein in dieser Form wohl einmaliges Orgelkonzept, welches sich deutlich von  traditionellen Formen abhebt, Gestaltungswillen und Funktion ideal verbindet.

 

Wohlwissend, dass eine Orgel zu gegebener Zeit auch möglichst optimale akustische Bedingungen haben sollte, wurde schon früh genug während der Renovierungsarbeiten im Kircheninneren ein Akustiker zu Rate gezogen. Mit dem Aufbringen eines speziellen Akustikputzes kommt es zu gleichmäßigen, sehr geringen Absorptionen über den relevanten Frequenzbereich, einer hervorragenden Diffusität bei sehr guter Durchsichtigkeit des Klanges. Die Nachhallcharakteristik befördert Chor- und Orchestermusik, gibt aber auch dem Orgelklang die erwünschte Wärme, weil im 16 Bereich ( 32 - 64 Hz ) nichts verloren geht.  

Aufgrund dieser speziellen Besonderheit wird die Intonation mit einem Winddruck von nur 50 mm WS ausgeführt. Auch der Subbaß wird mit angemessener Windmasse und geringem Druck zum Klingen gebracht.

 

Die Überlegungen zur Disposition sind geprägt von dem Orgeltyp, wie er in vielen kleinen Kirchen der Alpenregion zu finden ist. Dem Zweck entsprechend wurde deshalb auch hier der gut ausgebauten  einmanualigen Orgel mit Pedal der Vorzug gegeben.

Vier sehr unterschiedliche 8 Register in der Kombination mit Schwebung 8, dem Salicional 4 und der Physharmonika  drängen mit Macht zu Romantik hin, sind aber auch in Mensur und Intonation dieser speziellen Akustik gewidmet.

Das vorhandene zweite Manual mit der stimmbaren Physharmonika und der Flöte 4 ist mehr als Zusatz und als Verneigung vor den Tiroler Orgelbauern gemeint, die eine Liebe zu solchen Extras Ende des 19. Jahrhunderts, zum Beispiel im Kloster Marienberg  ( J. Aigner )  demonstriert haben.

 

Hier zunächst die Disposition 

 

I. Manual               C-f3
Principal 8'
Viola di Gamba 8'
Bourdon 8'
Canora 8'
Geigenschwebung 8'
Octave 4'
Salicional 4'
Doublette 2'
Sesquialter 2fach    Vorabzug 2 2/3'  (Nazard)
Nazard 2 2/3'
Mixtur 2fach    Vorabzug 1 1/3'  (Quint)
 
II. Manual C-f3
Physharmonika 8'    durchschlagend
Flöte 4'    C-H Holz, gedeckt c-f3 halbgedeckt
 
Pedal C-d1
Subbass 16'
Prinzipal 8'    Wechselschleife mit Principal 8'  I. Manual
Choralbass 4'    Wechselschleife mit Octave 4' I. Manual  

Koppel II/I
Koppel I/P
Koppel II/P


Beide Manualwerke haben separate Schwelleinrichtungen


 

August 2006

  Die neue Orgel zu Müstair

                    oder

Ansichten eines Instruments                                  

 

 das sich bei Tag           

 

    und Nacht sehen lassen kann

 


     

Die Prospektpfeifen, ( 8 und 4 ) sprechen alle nach innen, um eine Verstimmung durch die Jalousieflügel auszuschließen. Die Längsnaht von Körper und Fuß befindet sich demzufolge auf
der Labienseite. Die sichtbare Vorderseite erhält gerissene Zierlabien, um  der Orgel das gewohnte Gesicht zu erhalten.


 Der "Arbeitsplatz"  der   Organisten kann durch  Lamellen - Schiebetüren verborgen werden

      

 

 

  


         

  

Details der Physharmonika          

       

 

        

 


 

   Hier möchten wir unseren Orgelneubau

Rintheim

vorstellen 

 

Fertigstellung Frühjahr 2006

 

 
      


    

Dieses Instrument lehnt sich konstruktiv an die Barock-Plus-Romantik-Orgel an.
Folgende Veränderungen wurden jedoch vorgenommen:

Ein Rückpositiv kam hinzu. Dieses ist in einem Glasgehäuse untergebracht, das die Vorgabe bestens erfüllt, möglichst leicht bzw. unauffällig im Raum zu wirken.

Der Spieltisch bekam ein zweites Manual (hier Manual I für das Rückpositiv zuständig).

Koppel I/I Aequal (Barock) Koppel I/I Sub (Romantik)
Manualkoppel I/II als Schiebekoppel
Koppel I/Pedal
Koppel II/Pedal
Subbass 16' schaltbar
Prinzipal 8' voll ausgebaut


Disposition

Hauptwerk (II.Manual)        
     
Bourdon 16' ab c 8'
Prinzipal 8' 4'
Rohrflöte 8' 4'
Salicional 8' 4'
Oktave 4' 2'
Rauschpfeife/Mixtur 2' 1-2 fach   1 1/3' 2 fach
     
Rückpositiv (I.Manual)    
Gedeckt 8'  
Blockflöte 4'  
Sesquialter 2 2/3'     Vorabzug 2 2/3
Flageolet 2'  
Quinte 1 1/3'  
Oboe 8'  
     
Pedal    
Subbass 16'